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Transit

Container auf einem Platz gestapelt

Transit oder Durchfuhr bezeichnet die Beförderung von Sendungen tierischer Herkunft aus Drittländern durch das Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft in ein anschließendes Drittland ohne die Sendung zum freien Verkehr abzufertigen.
Um die EU vor Tierseuchen wirksam zu schützen, dürfen bestimmte tierseuchenrechtlich problematische Erzeugnisse nicht durch die EU transportiert werden. Auf dem Luft- oder Seeweg transportierte Waren unterliegen während der Umladung (Transshipment) der veterinär- und zollamtlichen Überwachung. Hierzu kontrolliert die Grenzkontrollstelle die Bordmanifeste. Steht ein Container länger als sieben Tage im Hafen, muss ein GVDE (Gemeinsames Veterinärdokument für die Einfuhr) unter Vorlage der Originalzeugnisse oder beglaubigter Kopien eröffnet werden.
Spätestens 20 Tage nach Ankunft des Containers im Hafen muss die Sendung zur Nämlichkeitskontrolle und Warenuntersuchung gestellt werden.