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Fleischhygiene

Bild von der amtlichen Fleischbeschau im Schlachthof.
Amtliche Fleischuntersuchung

Im Land Bremen unterliegen die Schlachthöfe Bremen-Nord und Bremerhaven sowie zwei Zerlegebetriebe in Bremen Stadt und ein Zerlegebetrieb in Bremerhaven der Überwachung der beiden Teams Fleischhygiene Bremen und Bremerhaven. Jedes Tier, das zur Schlachtung vorgesehen ist, muss vor der Schlachtung einer Lebenduntersuchung durch eine amtliche Tierärztin/einen amtlichen Tierarzt unterzogen werden. Nach der Schlachtung erfolgt die Fleischuntersuchung jedes einzelnen Schlachtkörpers und der dazugehörigen Organe, die ebenfalls durch amtliches Personal durchgeführt wird.

Bild von der Trichinenuntersuchung im Labor
Trichinenuntersuchung

Nach einem festgelegten Stichprobenplan sowie in Verdachtsfällen werden weitere Untersuchungen z. B. auf Keimgehalt, Rückstände und Schadstoffe durchgeführt. Diese Untersuchungen sollen gewährleisten, dass nur genusstaugliches Fleisch als Lebensmittel in den Verkehr kommt. Kranke Tiere oder Tiere, deren Fleisch Rückstände von Arzneimitteln oder Schadstoffe enthält, dürfen nicht geschlachtet werden.
Bei jedem geschlachteten Schwein (auch erlegten Wildschwein) und Pferd wird ausserdem eine Untersuchung auf Trichinellen (auf Menschen übertragbare Parasiten) durchgeführt. Jäger wenden sich für die Untersuchung von Wildschweinen bitte in Bremen oder Bremerhaven an den jeweiligen Standort.

Für Fleischexporte in Drittländer werden die notwendigen Exportatteste (Genußtauglichkeitsbescheinigungen, BSE-Bescheinigungen und Veterinäratteste) ausgestellt.

Bild eines Schlachttiertransporters, der Tiere am Schlachthof angeliefert hat.
Tiertransporter bei der Schlachtviehanlieferung

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der Viehverkehrsverordnung wird bei Tiertransporten im Land Bremen und bei der Ankunft des Schlachtviehs an den Schlachthöfen überprüft. Hierbei wird mit dem Bereich Tierschutz zwecks Überwachung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen zusammengearbeitet.